Netzwerken

Netzwerken – Wie wichtig ist denn richtiges Netzwerken tatsächlich?

Das Netzwerken ist ein wichtiger Bestandteil des Arbeitsalltags. Sei es bei der Suche nach dem Traumjob, der Akquise potenzieller Kundschaft, Dienstleister oder Kooperationspartner. Besonders zum Jahresende nimmt man an vielen Meetings teil. Das können zum Beispiel Weihnachtsessen mit Teammitgliedern oder Jahresabschlussmeetings mit Kunden und Kundinnen sein.

Bei diesen Anlässen gibt es viele Möglichkeiten, neue Kontakte zu knüpfen. Außerdem können bestehende Kontakte vertieft werden. Denn die Kontaktpflege betrifft längst nicht mehr nur die Chefetage. Jeder kann von einer eigenen Branchen-Community profitieren.

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Was ist Netzwerken

Das Netzwerken ist längst nicht mehr nur der Austausch von Visitenkarten. Netzwerken umfasst den Aufbau und die Pflege persönlicher und beruflicher Kontakte. Darüber hinaus steht hier nicht die Konkurrenz, sondern die gegenseitige Unterstützung im Vordergrund.

Gute Gründe, um zu Netzwerken

Es gibt viele gute Gründe, warum man Netzwerken sollte. Zum Beispiel kann bei der Jobsuche ein persönliches Netzwerk sehr wichtig sein. Es ist aber nicht immer einfach, mit Kolleginnen und Kollegen aus der Branche in Kontakt zu kommen. Besonders, weil sich der Arbeitsmarkt ständig verändert. Da sind Kontakte zu Kollegen und Kolleginnen aus Branchen mit Zukunftsperspektive besonders wichtig. Daher geben wir dir fünf Gründe, warum du es dennoch tun solltest:

  1. Austausch mit Gleichgesinnten auf beruflicher Ebene

Wenn du dich beruflich weiterentwickelst, ist es wichtig, sich mit Kontakten auszutauschen, die wissen, wovon sie reden. Ebenso kannst du dein Netzwerk nutzen, um deine Expertise zu präsentieren. Das kann für eine spätere Jobsuche oder eine Selbständigkeit vorteilhaft sein.

  1. Auch der Austausch mit Fachfremden ist wichtig

So lassen sich neue Bereiche kennenlernen. Du kannst Wissen austauschen sowie neue Kontakte knüpfen. Dadurch können beispielsweise spannende Kooperationen entstehen.

  1. Gegenseitige Unterstützung

Aus dem Fachaustausch entstehen Kontakte. Das daraus resultierende Netzwerk ist ein Geben und Nehmen. Teile dein Wissen und biete deine Unterstützung an. Wenn du dich mit anderen austauschst, kann man dich auch weiterempfehlen. Wenn Expertenwissen gefragt ist, wird man sich an dich erinnern und eventuell gleich auf dich zurückkommen.

  1. Netzwerken ist ebenfalls gut für das Selbstbewusstsein

Du musst nicht von Anfang an perfekt sein. Die höchste Form des Netzwerkens ist es, fremde Mensch zu kontaktieren und sich mit ihnen auszutauschen. Dabei macht die Übung den Meister.

  1. Netzwerken macht Spaß

Wenn du aktiv mit dem Netzwerken begonnen hast, wirst du schnell feststellen, dass es Spaß macht. Der Kontakt zu unterschiedlichen Menschen aus verschiedenen Bereichen und mit variierenden Sichtweisen hat etwas für sich.

 

richtig Netzwerken

Online Netzwerken

Heute beginnt ein Großteil des beruflichen Netzwerkens online. Zum Beispiel auf Portalen wie XING oder LinkedIn. Daher ist es wichtig, präsent zu sein und Informationen preiszugeben. Das bedeutet, dass du ein professionelles Foto sowie deinen Lebenslauf hinterlegst.

Aber aufgepasst. Online mögen zwar flache Hierarchien herrschen. Das heißt aber nicht, dass diese nicht mehr wirksam sind. Weiterhin ist es wichtig, auf den Umgangston zu achten. Dieser sollte wertschätzend und höflich sein.

Netzwerken auf Veranstaltungen

Neben dem online Netzwerken gibt es auch die Möglichkeit, sich bei Veranstaltungen oder Karrieremessen zu vernetzen. Besonders für Berufseinsteiger/innen oder Jobsuchende können solche Veranstaltungen wichtig sein. Hierbei ist es dann wichtig, genug Visitenkarten mitzuhaben. Dabei sind die Visitenkarten eher als Souvenir zu verstehen. Beim richtigen Netzwerken stellst du dich gekonnt vor, bringst dich inhaltlich ein und bleibst dabei aber ganz du selbst.

Ein berufliches Netzwerk benötigt Zeit, um zu wachsen. Daher ist es wichtig, sich von ein paar Events nicht zu viel zu erwarten. Die geknüpften Kontakte müssen dann weiterhin auch gepflegt werden. Am besten ist es, auf einen Mix aus online und persönlich zu setzen.

Wichtig beim Netzwerken

Besonders wichtig beim Netzwerken ist es, Interesse zu zeigen, intelligente Fragen zu stellen und dem Gegenüber zuzuhören. Bei persönlichen Gesprächen darf auch der Blickkontakt nicht vergessen werden. Doch jedes Gespräch beginnt mit der Begrüßung. Dabei solltest du auf einen kräftigen und selbstsicheren Händedruck achten.

Tipps für das richtige Netzwerken

Beim Netzwerken ist nicht nur ein gutes Selbstmarketing sowie Smalltalk wichtig. Wir geben dir 6 Tipps, um noch erfolgreicher im Netzwerken zu werden.

  1. Überlege, wer in ein Netzwerk gehört

Es geht nicht darum, die meisten Visitenkarten zu bekommen. Vielmehr ist es von Bedeutung, produktive Beziehungen für deine Karriere zu knüpfen. Überlege dir daher gut, was dein Ziel beim Netzwerkaufbau ist. Darauf aufbauend knüpfst du dann die ersten Kontakte. Das kann über berufliche Parallelen oder Wissensaustausch funktionieren.

  1. Online ist nicht alles

Selbst wenn heute vieles online passiert, sind beim Netzwerken persönliche Kontakte wichtig. Treffen und Gespräche von Angesicht zu Angesicht sind bedeutend.

  1. Aufbau eines individuellen Netzwerks

Welche Kontakte die richtigen sind, hängt vom Networking-Ziel ab. Vernetze dich bewusst mit vielseitig denkenden Menschen. Das verleiht deinem Netzwerk besondere Stärke. Dabei steht der Austausch über Berufserfahrungen, Wissen und Weiterbildung sowie über Karrierechancen im Fokus.

  1. Eine gute Vorbereitung ist wichtig

Vor einem persönlichen Treffen oder Gespräch ist die richtige Vorbereitung und Strategie alles. Was weißt du schon über die Person, mit der du dich triffst? Oder was würdest du von ihr gerne noch wissen? Überlege dir Gesprächspunkte und Fragen, die du stellen möchtest, vorab. Gute Gesprächsöffner können zum Beispiel sein:

  • Beruflicher Werdegang
  • Interessen
  • Ansichten zu konkreten Fragen
  1. Der Inhalt ist das Wesentliche

Ihr wollt euch ja aus fachlichen Gründen vernetzen, daher musst du dir inhaltlich genau überlegen, was du anbieten willst. Kontakte solltest du nur aus Überzeugung teilen. Nicht jedoch um deinem Gegenüber zu imponieren.

  1. Körpersprache, Gestik und Mimik

Der Blickkontakt sowie ein freundliches Auftreten sind wie bei jedem Gespräch nicht zu vernachlässigen. Um nicht Desinteresse zu signalisieren, solltest du dich gelegentlich zu deinem Gegenüber vorlehnen. Lächle lieber, um nicht zu viele Komplimente machen zu müssen. Höre aktiv zu und zeige Empathie.

Kurz zusammengefasst – worauf es beim Netzwerken ankommt

Netzwerken ist wichtig und unerlässlich. Eine gute Vorbereitung und ein genaues Ziel sollten vorab definiert werden.

Verharre bei Events nicht nur bei den Personen, die du schon kennst. Sehen und gesehen werden ist die Devise. Gehe eine Runde und schau, wer da ist. Bei bekannten Personen kannst du kurz zur Begrüßung stehen bleiben und dich dann später mit ihnen unterhalten.

Achte auf deine Kleidung. Diese sollte dem Anlass und der Branche entsprechen. Tausche Visitenkarten aus, um in Erinnerung zu bleiben. Dein Netzwerk musst du auch ständig pflegen und am Ball bleiben. Präge dir deine neuen Kontakte gut ein, damit du diese beim nächsten Treffen wiedererkennst.

 

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