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Finanzielle Unterstützung in Österreich

In Österreich gibt es verschiedene Arten der finanziellen Unterstützung. Die bekannteste ist wohl das Arbeitslosengeld. Aber auch Familienbeihilfe, Mindestsicherung oder Mietzuschuss sind vielen bekannt. In der aktuellen Krise sind viele Menschen nun auf eine finanzielle Unterstützung angewiesen. Welche Unterstützungen es gibt, wo man diese beantragen kann und wer darauf Anspruch hat, erfährt ihr hier.

Du bekommst mehr Informationen zu folgenden Themen:

Finanzielle Unterstützung durch Arbeitslosengeld

Verliert man seinen Job, was aktuell leider vielen passiert, so sichert das Arbeitslosengeld die finanzielle Situation. Für einen Anspruch auf das Arbeitslosengeld musst du arbeitsfähig, arbeitswillig sowie arbeitslos sein. Um das Arbeitslosengeld zu erhalten, muss vorab ein Antrag beim AMS gestellt werden. Aktuell läuft die Antragsstellung hauptsächlich online über das eAMS-Konto oder per E-Mail. Wie du dir ein eAMS-Konto einrichten kannst, erfährst du hier. Für den Anspruch auf Arbeitslosengeld muss man in der Regel in den letzten zwei Jahren für 52 Wochen arbeitslosenversicherungspflichtig gearbeitet haben. Wenn du bereits zum zweiten Mal oder öfters arbeitslos bist, reichen auch 28 Wochen der Beschäftigung für den Anspruch auf Arbeitslosengeld aus. Für Personen unter 25 Jahren, welche zum ersten Mal Arbeitslosengeld beantragen, reicht eine Beschäftigung von 26 Wochen für den Anspruch aus.

Selbständige Personen, welche sich freiwillig gegen Arbeitslosigkeit versichert haben, haben ebenfalls einen Anspruch auf Arbeitslosengeld.

 

 

Die Berechnung des Arbeitslosengeldes

Für die Berechnung der Höhe des Arbeitslosengeldes wird das Jahresbruttoeinkommen einschließlich der Sonderzahlungen herangezogen. Je nachdem, wann du das Arbeitslosengeld beantragst, wird eine andere Jahresbeitragsgrundlage herangezogen. Findet der Antrag zwischen 1. Jänner und 30. Juni statt, so zählt das vorletzte Jahr als Bemessungsgrundlage. Bei einem Antrag zwischen1. Juli und 31. Dezember wird das letzte Jahr zur Bemessung herangezogen.

Trägst du zum Unterhalt bestimmter Angehöriger bei, erhältst du zusätzlich noch Familienzuschläge. Zu den Angehörigen zählen: Kinder, für die auch ein Anspruch auf Familienbeihilfe besteht, Ehepartner/in unter bestimmten Voraussetzungen, Lebensgefährte oder Lebensgefährtin oder eingetragene/r Partner/in.

Auszahlung des Arbeitslosengeldes

Ausgezahlt wird das Arbeitslosengeld in Österreich immer im Nachhinein. Etwa um den 8. des Folgemonats wird das Arbeitslosengeld auf das Bankkonto überwiesen oder per Post ausgezahlt. Bei einer Auszahlung per Post wird das Geld an die Wohnadresse zugestellt und kann nur persönlich übernommen werden. Dazu muss sich der/die Empfänger/in durch einen Ausweis ausweisen können.

Wie lange erhalte ich finanzielle Unterstützung durch das Arbeitslosengeld?

In der Regel besteht der Anspruch auf Arbeitslosengeld mindestens 20 Wochen. Die Anspruchsdauer erhöht sich unter bestimmten Voraussetzungen. Wenn du zum Beispiel 3 Jahre arbeitslosenversicherungspflichtig gearbeitet hast, erhöht sich dein Anspruch auf 30 Wochen. Personen, welche mindesten 40 Jahre alt sind und in den letzten 10 Jahren 6 Jahre arbeitslosenversicherungspflichtig gearbeitet haben, haben einen Anspruch von 39 Wochen. Menschen, die 50 Jahre oder älter sind und in den letzten 15 Jahren 9 Jahre gearbeitet haben, bekommen für mindestens 52 Wochen Arbeitslosengeld. Wer eine Schulung im Rahmen der Arbeitsstiftung besucht, kann seinen Anspruch drei bis vier Jahre verlängern.

Gibt es wegen der Corona-Krise einen längeren Anspruch auf das Arbeitslosengeld?

Aktuell (Stand 14.04.2020) gibt es noch keinen längeren Anspruch auf das Arbeitslosengeld. Derzeit wird geprüft, ob eine Verlängerung des Arbeitslosengeldes durchgeführt wird. Jedoch gibt es aktuell auch Branchen, welche händeringend Verstärkung brauchen. Zum Beispiel der Handel, die Post, Pflegeheime, Erntehelfer/innen in der Landwirtschaft oder Zustelldienste. Arbeitslose Menschen haben in diesen Bereichen die Chance, einen Übergangsjob anzunehmen und können so einen wichtigen Beitrag zur Systemerhaltung leisten.

 

 

Keinen Anspruch mehr auf finanzielle Unterstützung durch das Arbeitslosengeld, was nun?

Viele haben die Angst, dass sie nach Ende des Anspruchs auf Arbeitslosengeld oder Einkommen sind. Das stimmt nicht. Wenn du keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld hast und noch keine neue Anstellung gefunden hast, erhälts du Notstandshilfe. Die Notstandshilfe, auch Mindestsicherung oder Sozialhilfe genannt, kann auf unbestimmte Zeit bezogen werden. Um diese finanzielle Unterstützung zu beantragen, musst du dich an das Magistrat beziehungsweise deine Bezirkshauptmannschaft melden. In vielen Fällen ist es jedoch erforderlich, als arbeitssuchend gemeldet zu sein, um diese finanzielle Unterstützung zu erhalten. Die Mindestsicherung ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt. Informationen dazu findest du auf der Website des Sozialministeriums oder bei deinem Magistrat oder der Bezirkshauptmannschaft.

Finanzielle Unterstützung und Hilfsmaßnahmen für Familien in der Corona-Krise

Auch in Österreich sind viele Familien durch die Corona-Krise unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Daher fallen viele Familien unter die Einkommensgrenze. Mithilfe der Familienhärtefonds sollen Anspruchsberechtigte finanzielle Unterstützung erhalten. Familien die einen Anspruch darauf haben, erhalten eine einmalige, nicht zurückzuzahlende finanzielle Unterstützung. Zu den Anspruchsberechtigten gehören jene, welche nach dem 28. Februar ihren Job verloren haben oder in Kurzarbeit sind. Ebenso haben auch Selbständige mit massiven Umsatzeinbuße, einen Anspruch auf diese finanzielle Unterstützung. Zusätzlich dazu muss Familienbeihilfe bezogen werden, um diese Beihilfe zu erhalten. Weitere Formen der finanziellen Unterstützung in der Krise:

Ersatz der Stornokosten für Schulausflüge:

Viele Schulveranstaltungen werden derzeit storniert. Oft bleiben Eltern dabei auf den Stornierungskosten sitzen. Die Härtefallfonds für Stornokosten sollen Eltern die Kosten für eine Stornierung zu 100 % ersetzten. Diesbezüglich werden die Schulen nach den Ostern informiert und es soll dann ein Antragsformular geben.

Laptops für das e-Learning:

Da Schulen sowie Universitäten geschlossen sind, findet der Unterricht über das Internet statt. Doch leider gibt es in Österreich viele Kinder, die nicht an diesem Lernprogramm teilnehmen könne, da die nötigen Endgeräte nicht zur Verfügung stehen. Dazu sollen die Schulen mit Notebooks und Tablets ausgestattet werden. Diese Geräte können dann an jene Schüler/innen verliehen werden, welche diese benötigen.

Arbeitslosengeld Österreich

Weitere Formen für finanzielle Unterstützung

In Österreich können sich viele Menschen die Miete ihrer Wohnung ohne Unterstützung nicht leisten. Die Regelungen zu der Wohnbeihilfe sind in Österreich Landessache und daher in den einzelnen Bundesländern verschieden. Dabei sind die Kriterien ebenfalls von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Eine wesentliche Voraussetzung für die Wohnbeihilfe ist jedoch die österreichische Staatsbürgerschaft oder die EU-Staatsbürgerschaft. Oft genügt jedoch bereits ein mehrjähriger legaler Aufenthalt in Österreich. Die Höhe der Wohnbeihilfe hängt vom Einkommen, der Miete und der Wohnungsgröße ab.

Für einkommensschwache Haushalte in Österreich gibt es von den einzelnen Bundesländern eine Einmalzahlung zur Unterstützung bei den Heizkosten. Dieser sogenannte Heizkostenzuschuss ist ebenfalls von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt. Beantragen kann man die finanzielle Unterstützung für die Heizkosten beim jeweiligen Gemeindeamt.

 

 

Corona-Krise und die finanzielle Unterstützung für Studierende

In Österreich arbeiten circa 60 % der Studierenden neben ihrem Studium, um sich dieses zu finanzieren. Die meisten von ihnen arbeiten jedoch nur geringfügig. Daher sind sie von der Kurzarbeit ausgenommen und haben meist auch keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Zudem sind viele von ihnen in der Gastronomie oder im Tourismus beschäftigt. Viele von ihnen sind daher aktuell ohne Einkommen. In einigen Fällen können auch die Eltern derzeit nicht finanziell aushelfen. Für Studierende in Notlagen gibt es bei den meisten Hochschülerschaften einen Sozialfond. Manche lassen diesen gerade extra aufstocken. Studierende in Not können bei der Hochschülerschaft einen Antrag auf Unterstützung stellen, um sich das Studium auch weiterhin leisten zu können. Wenn bei der lokalen Hochschulvertretung alle Unterstützungen aufgebraucht sind, kann man einen Antrag bei der ÖH-Bundesvertretung stellen.

Fazit

Die aktuelle Situation betrifft sehr viele Privatpersonen. Besonders betroffen sind viele Selbständige, welche ganz ohne Einkommen sind. Wenn hier Hilfsmittel vom Staat nicht möglich sind oder du akut Hilfe benötigst, empfehlen wir eine Kontaktaufnahme mit der Caritas. Denn leider sind einige Leistungen nicht so schnell verfügbar, wie sie von den Menschen benötigt werden. Regionales Einkaufen und heimische Betriebe zu unterstützen, war noch nie so wichtig wie in dieser Zeit. Wir hoffen auf den nötigen Zusammenhalt unserer Bevölkerung. Bestellt eure Produkte nicht bei Amazon und Co., unterstützt lieber lokale Betriebe. Regionale online-Shops findet ihr auf www.daspackma.at.

Weiterbildung in Zeiten wie diesen – Welche Angebote gibt es derzeit?

Die Welt scheint still zu stehen. Der Frühling wird immer spürbarer und es zieht uns nach draußen. Raus in die Natur, sonnen im Park oder Spritzer am See. Doch die Parkanlagen und Straßen sind menschenleer. Cafés und Restaurants haben geschlossen und die Bevölkerung soll so gut es geht das Haus nicht verlassen. Viele Österreicher/innen sind aktuell arbeitslos oder in Kurzarbeit. Damit die Zeit gut genutzt ist und die Langeweile nicht überhandnimmt, denken viele derzeit daran, sich weiterzubilden. Doch auch hier ist das Angebot begrenzt, denn Weiterbildung geht derzeit nur online. Welche Möglichkeiten es gibt und welche Fortbildungen man derzeit machen kann, erfährt ihr hier.

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Lebenslanges Lernen – Warum Weiterbildung wichtig ist

Die Arbeitswelt verändert sich ständig. Um den neuen Herausforderungen standhalten zu können, ist Weiterbildung wichtig. Im eigenen Berufsfeld ist es besonderes essenziell, immer am Ball zu bleiben. Natürlich kommen Wissenslücken vor, aber ein top Talent am Arbeitsmarkt erkennt diese Lücke und ist bereit, sie so schnell wie möglich zu schließen. Das funktioniert oft nur durch eine gezielte Weiterbildung.

Aber auch wenn du gerade nicht in einem Arbeitsverhältnis bist, ist Weiterbildung etwas besonders Wichtiges. Damit kannst du nicht nur Lücken im Lebenslauf gut füllen, sondern zeigst deinem zukünftigen Arbeitgeber, dass du engagiert bist und hebst dich mit deinen Qualifikationen aus der Masse hervor.

Wir leben in einer Wissensgesellschaft, wo man schnell ohne ein fundiertes Allgemeinwissen ins Abseits geraten kann. Nur wer sich ständig weiterbildet und entwickelt, kann heutzutage mit der Welt noch mithalten.

Gründe für eine Weiterbildung

Permanente Veränderungen gehören für viele Berufstätige zum Alltag, denn in einem Großteil der Branchen ist es ganz normal, dass laufende Weiterbildung notwendig ist. Außerdem ist es in der jetzigen Zeit nicht mehr üblich, jahrelang dieselbe Position zu besetzen. Jobwechsel sind heute etwas Übliches und niemand erwartet, dass man bei seinem ersten Arbeitgeber auch in Pension geht. Welche Gründe sprechen nun aber für laufende Weiterbildung?

  • Je mehr man weiß, umso leichter kommt man voran
  • Man sticht bei der Bewerbung aus der Masse hervor
  • Man kann sich für bessere Jobs mit mehr Verantwortung bewerben
  • Wissen ist Macht und hilft Dinge besser zu verstehen
  • Qualifikationen und Weiterbildungen haben auch Einfluss auf das Gehalt
  • Der Arbeitsmarkt hat heute ein viel größeres Volumen, permanente Anpassung ist nötig
  • Bildung legt den Grundstein der Karriere
  • Durch Bildung wird man in berufs- wie auch im Privatleben selbstsicherer

 

Fortbildung

Weiterbildung während der Corona-Krise

Aufgrund der aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung sind Schulen und Universitäten geschlossen. Weiterbildungsanbieter haben den Präsenzunterricht ebenfalls einstellen müssen. Daher sind die aktuellen Möglichkeiten sich fortzubilden auf das online Angebot eingeschränkt. Doch die Auswahl der online Kurse ist enorm. Hier ist nahezu für jeden Bereich das Richtige dabei. Hast du zum Beispiel ein LinkedIn-Profil, kannst du zum Beispiel zu den von dir angegeben Kenntnissen und Fähigkeiten online Tests durchführen. So sehen Recruiter, dass deine Fähigkeiten auch bestätigt sind und du selbst hast dein Wissen aufgefrischt und abgefragt.

Google bietet ebenfalls online gratis Zertifizierungen an. Hier kannst du dich direkt bei Google für Google Analytics und Google Ads bis zum Zertifikat fortbilden. Außerdem kannst du dir viele Dinge ebenfalls mit YouTube-Tutorials beibringen. Das Lesen von Fachliteratur ist ebenso eine Art der Weiterbildung und hilft dir deine Kenntnisse zu erweitern.

Virtuelle Lernorte für die online Weiterbildung

Ob Podcasts für die eigene Inspiration oder YouTube-Tutorials für das Sprachen erlernen. Das online Angebot ist groß. Wo es welche Angebote gibt? Wir haben für euch eine Übersicht erstellt.

Udacity

Das Portal Udacity ist aus einem Experiment der Universität von Stanford entstanden. Hier steht das Programmieren im zentralen Fokus. Der Zugang zu den Kursen und den dazugehörigen Unterlagen ist völlig kostenlos. Wünschst du dir jedoch ein umfangreiches Angebot inklusive Betreuung und persönlichem Feedback, ist das hingegen zu bezahlen. Die Entwicklung und Erarbeitung der Kurse und Inhalte wird gemeinsam mit Größen wie Google erarbeitet.

Udemy

Hier bekommst du eine gute Mischung aus von Privatpersonen erstellten Kursen sowie professionellen Angeboten durch Universitäten. Um dich hinsichtlich Qualität besser orientieren zu können, gibt es auf der Seite ein Bewertungssystem, was die Einordung der Angebote erleichtert. Es gibt kostenlose und kostenpflichtig Angebote.

Rocketship.fm

Bei Rocketship.fm kannst du exklusiv von Start-ups lernen. Mehr als 100 Firmengründer erzählen in Podcasts von ihrer Arbeit und dem Alltag bei einem Start-up. Dabei bekommst du innovative und kreative Ideen für Marketingstrategien sowie viele weitere spannende Themen.

Codecademy

Auch die New Yorker Plattform Codecademy richtet sich an Programmierinteressierte. Das Ziel dieses Portals ist es, Anfängern Basiskenntnisse des Programmierens zu vermitteln. Das Kursangebot ist kostenlos und umfasst Bereiche, wie zum Beispiel HTML & CSS, JavaScript, jQuery, PHO oder Ruby.

Coursera

Das Angebot von Coursera ist kostenlos und es gibt außerdem keine Zugangsvoraussetzung. Verschiedene Universitäten, darunter auch Elite-Universitäten, wie zum Beispiel Stanford, stellen die Weiterbildungsangebote zur Verfügung. Das ganze Jahr hindurch starten hier Kurse. Außerdem handelt es sich bei Coursera um einen der weltweit bekanntesten Anbieter.

LinkedIn Learning

Auch bei LinkedIn gibt es ein Angebot an online Fortbildungen. Hier bekommst du kurze Videolektionen im Ausmaß von zwei bis drei Stunden, mit Praxisbezug. Da LinkedIn zu Microsoft gehört, gibt es u. a. Angebote für Fortbildungen im IT-Bereich.

Fortbildungen

Wie ist eine online Weiterbildung organisiert?

Für den Aufbau einer online Fortbildung gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Zum einen kann die Weiterbildung in Form eines online Videokurses durchgeführt werden. Man ist zeitlich und örtlich völlig flexibel, da der Kurs zu 100 % online abgeschlossen werden kann. Dabei wird fast nur digital kommuniziert, also zum Beispiel in Diskussionsforen. Eine andere Möglichkeit eine online Fortbildung durchzuführen, ist das Webinar. Dabei hält ein/e Vortragende/r ein Live-Seminar, das übertragen wird. Dazu befinden sich die Kursteilnehmenden sowie der Dozent in einem Webinar-Raum im Internet. Die Übertragung findet in Echtzeit statt. Somit ist man bei dieser Form zeitlich nicht mehr flexibel.

Kriterien, um den passenden Anbieter auszuwählen

Bei der Vielzahl an Anbietern fällt es oft schwer, den Richtigen auszuwählen. Außerdem möchte man im Internet nicht auf betrügerische Angebote reinfallen. Für die richtige Auswahl des Anbieters ist es vorab wichtig zu wissen, ob man sich nur für sich selbst, also aus privaten Gründen weiterbildet, oder ob man die Weiterbildung für den Beruf oder für eine berufliche Umorientierung macht. Denn macht man die Fortbildung, um die Karrierechancen zu erhöhen, empfehlen wir unbedingt einen Kurs mit Zertifikatsabschluss zu wählen. Nur so kann man die erworbenen Fähigkeiten später nachweisen.

Wenn du eine Weiterbildung suchst, die staatlich anerkannt ist, klärst du das  am besten vorab mit dem Anbieter ab. Dieser kann dir sämtliche Detailinformationen zu dem von dir favorisierten Kurs geben. Wir empfehlen dir im Vorhinein Bewertungen zum Anbieter zu recherchieren, dabei erkennt man sehr schnell ob die Plattform seriös ist oder nicht.

Fazit: Weiterbildung ist wichtig!

Nicht umsonst heißt es „lebenslanges Lernen“. Unsere Welt verändert sich schnell, das trifft auch auf viele Branchen und Berufe z. Heute ist es nicht mehr üblich, etwas beim Berufseinstieg zu erlernen und es dann die nächsten Jahrzehnte genauso weiterzumachen. Deshalb gehört es dazu, sich Weiterzubilden und auf dem Laufenden zu halten.

Viele Firmen bieten ihren Mitarbeiter/innen Weiterbildungsmöglichkeiten an oder schicken diese zu externen Seminaren. Aber auch privat kann man Fortbildungen absolvieren. Besonders wenn man aktuell ohne Beschäftigung ist, ist das eine gute Möglichkeit, um Lücken im Lebenslauf zu vermeiden.

Außerdem gibt es viele online Fortbildungen, um das Wissen gleich von zuhause aus zu erweitern. Deshalb lohnt es sich immer, sich selbst zu fragen: Was will ich noch lernen? In welchen Bereich will ich mich beruflich vertiefen? Welche Weiterbildung erhöht meine Qualifikationen? Denn: Wissen ist Macht und treibt auch deine Karrierechancen voran.

 

Jobflirten – Neue Situationen erfordern neue Maßnahmen

Momentan scheint die ganze Welt den Atem anzuhalten und zu warten, bis dieser Alptraum vorbei ist. Aktuell ist es daher für Unternehmen schwierig abzuschätzen, wann neues Personal eingestellt werden kann beziehungsweise wie es nach der Krise weitergeht. Fragen wie diese, beschäftigen im Moment Betriebe weltweit. Aber der Arbeitsmarkt steht derzeit nicht still. Im Gegenteil: Hier findet gerade eine neue Entwicklung statt. Denn viele Menschen sind derzeit arbeitslos und haben genügend Zeit, sich über ihre Zukunft Gedanken zu machen und sich neu zu orientieren. Diese neue Situation erfordert von Unternehmen neue Maßnahmen. Jobflirten ist deshalb unser Geheimtipp.

Denn Fakt ist, die Welt bleibt nicht stehen und es wird irgendwann wieder „normal“ weitergehen. Die Menschen wird es nach draußen ziehen. Sie werden Kaffee trinken und mit ihren Liebsten Essen gehen, das Fitnessstudio besuchen, Einkäufe tätigen, Friseursalons besuchen und vieles mehr. Das Leben wird langsam zurückkehren und für diesen Moment sollten Sie vorbereitet sein.

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Jobflirten: Das neue Einstellungsgespräch

Suchen Sie Ihre neuen Mitarbeiter/innen nicht erst später, sondern jetzt. Jobflirten ist das neue Einstellungsgespräch. Die aktuelle Krise hat eine noch nie dagewesene Situation hervorgerufen, die sich alle Unternehmen zunutze machen sollten. Top qualifizierte Beschäftigte wurden in die Kurzarbeit geschickt oder sogar entlassen. Am Markt finden sich noch nie dagewesene Möglichkeiten, neue talentierte Mitarbeiter/innen zu finden. Mit diesen sollten Sie sich jetzt in Verbindung setzen, um sie für Ihr Unternehmen zu gewinnen. Denken sie an die Zukunft, an die Zeit nach der Krise.

Sie können sich unter Jobflirten noch nichts vorstellen?

Stellen Sie sich eine Art Job-Speed-Dating vor. Hierbei handelt es sich um eine Methode, neue potenzielle Bewerber/innen zu finden. Sie bieten Jobsuchenden die Möglichkeit, auf Sie aufmerksam zu werden. Sie schalten Ihre Stellenanzeige, sichten die Bewerbungen und treffen eine Vorauswahl. Mit den ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten können sie dann Gespräche vereinbaren. Dabei machen Sie ihnen den Job schmackhaft. Treffen Sie eine Vorauswahl und entscheiden Sie sich für ein paar Talente, mit denen Sie bis zum Krisenende in Kontakt bleiben. Dieses schmackhaft machen und die Bitte zu warten und sich für Ihr Unternehmen zu entscheiden, nennen wir Jobflirten.

 

Die 5 Phasen des Jobflirtens:

Phase 1: Ihre Stelleanzeige (Präsentation)

Um auf sich aufmerksam zu machen, sollten Sie im ersten Schritt eine Stellenanzeige erstellen. Überlegen Sie sich, welche Position Sie besetzen möchten beziehungsweise welche Position nach der Krise geschaffen werden muss. Welche Anforderungen Sie an neue Angestellte haben und was diese mitbringen sollten. Niemand besucht ein Speed-Dating ohne konkrete Absichten. Jeder hat eine genaue Vorstellung von seinem Traummann, seiner Traumfrau oder von seinem Traumjob.

Zwei Drittel des Weges zum perfekten Stelleninserat sind schon geschafft. Nun kommen wir zum letzten und gleichzeitig wichtigsten Abschnitt, der Präsentation. Stellen Sie sich dazu folgende Fragen: Was können Sie Beschäftigten bieten? Welche Werte vertritt Ihre Firma? Warum sollten sich Bewerber/innen gerade mit Ihnen in Verbindung setzen? Was hebt Sie von Anderen ab?

 

Phase 2: Die Kontaktaufnahme

Nachdem Sie den ersten und wichtigsten Schritt getan haben, liegt es nun an Ihrem Gegenüber, einen Annäherungsversuch zu starten und sich Ihnen von der besten Seite zu zeigen. Sie können natürlich auch noch etwas nachhelfen, indem Sie sich die sozialen Medien zunutze machen, um eine noch größere Reichweite zu erzielen und mehr Personen auf sich aufmerksam zu machen. Überlassen Sie nichts dem Zufall. Finden Sie Ihre Bewerber/innen dort, wo sie sich aufhalten, im World Wide Web.

 

Phase 3: Der Funke

Nachdem Sie schon einige potenzielle Bewerber/innen für sich entdeckt haben, zögern Sie nicht und lernen Sie Ihr Gegenüber näher kennen. Wir wissen, dass das in der aktuellen Situation nicht so einfach ist, da wir soziale Konakte so gut wie es geht vermeiden sollen. Nutzen Sie die Möglichkeiten der Digitalisierung und vereinbaren Sie ein Kennenlerngespräch via Videoanruf.

 

Beim ersten offiziellen „Job-Date“ klären sie alle offenen Fragen, welche Sie sich vorher am besten notieren. Versuchen Sie auch die Fragen der/des Jobsuchenden so offen wie möglich zu beantworten. Eine dieser Fragen wird sicher sein, wann es zur Anstellung kommt. Hier ist Ehrlichkeit gefragt. Aktuell sind sich alle der Situation bewusst, dass es auf diese Frage keine richtige Antwort gibt. Aber wenn der Tag „x“ eintritt, rufen Sie einfach an und er oder sie wird bereit sein, mit Ihnen gemeinsam einen neuen Weg zu beschreiten.

 

Phase 4: Die Job-Fernbeziehung

Eine berufliche Fernbeziehung zu führen und abzuwarten bis weitere Entscheidungen fallen können, kann ganz schöne Herausforderungen mit sich bringen. Hier finden Sie Tipps zum richtigen Verhalten.

  1. Vertrauen aufbauen

Wenn Sie sich dazu entscheiden, eine Job-Fernbeziehung zu führen, sei es auch unfreiwillig, ist es wichtig, dass Sie eine gemeinsame Vertrauensbasis schaffen.

  1. Die Situation akzeptieren

Machen Sie das Beste aus der Situation und setzen Sie sich nicht gegenseitig unter Druck. Etwa durch tägliche Anrufe, um abzuklären ob sich schon etwas getan hat.

  1. Sich trotz der Wartezeit nah sein

Regelmäßiger Konaktaustausch und Gespräche zur Lage sind sehr wichtig.

  1. Einen gemeinsamen Plan haben

In einer Job-Fernbeziehung ist es sehr wichtig, dass beide wissen, wo das Ganze hinführen soll.

Phase 5: Die Beziehung (nach der Krise) – genug mit Jobflirten

Endlich, die Krise ist überstanden und langsam „normalisiert“ sich die Lage. Jetzt kommt der entscheidende Moment. Kommt es zur Anstellung?

Aufgrund Ihrer ausgezeichneten Vorarbeit beim Job-Speed-Dating, befinden sich nun zwei, drei Bewerber/innen in der engeren Auswahl. Durch das ständige „flirten“ haben Sie sich besser kennengelernt. Nun müssen Sie sich entscheiden, wer in Ihrem Unternehmen mitwirken soll. Im Fall, dass Sie von jemandem einen Korb bekommen, seien Sie nicht traurig darüber. Sie sind doch auf diesen Fall bestens vorbereitet. Entscheiden sie sich für den nächsten Kandidaten oder die nächste Kandidatin.

Wir wünschen Ihnen viel Freude und viele Bewerber/innen bei Ihrem Job-Speed-Dating. Bleiben Sie gesund!

 

 

 

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Jobflirten – Warum genau jetzt Stelleninserate schalten?

Wie eine Naturgewalt fegt das Cornovirus über die Welt und hat uns dabei fest im Griff. Die Zahl der Arbeitslosen steigt, viele befinden sich in Kurzarbeit und Unternehmen haben damit zu tun, ihre Mitarbeiter/innen richtig im Unternehmen einzusetzen. Die aktuelle Krise hat unseren ganzen Alltag durcheinandergewirbelt. Dennoch jetzt Stelleninserate schalten ist wichtig.

Vor allem die Sorge um die wirtschaftlichen Folgen beschäftigt viele Unternehmen. Doch es wird nach der Corona-Krise weitergehen. Genau darauf müssen Unternehmen sich bereits jetzt vorbereiten. Besonders in der Gastronomie werden, wenn die Saison wieder starten kann, alle Arbeitskräfte gebraucht. Denn wenn es endlich wieder normal weiter gehen kann, zieht es die Leute nach draußen – und die Gastronomie blüht wieder auf.

Doch auch in den anderen Branchen wird es ein schnelles Erwachen geben und Aufträge müssen abgearbeitet werden. Dafür braucht es genügend Personal und das ist genau jetzt leicht zu finden. Denn derzeit befinden sich viele top qualifizierte Angestellte zuhause auf der Wartebank. Diese vertreiben sich aber nicht die Zeit mit Nichtstun. Nein. Sie suchen aktiv nach alternativen oder neuen Herausforderungen. Zeit für Sie, diese Talente auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen. Denn genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um offene Stellen auszuschreiben. Warum? Das erfahren Sie hier.

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Der beste Zeitpunkt, um ein Stelleninserat zu schalten – Ist es sinnvoll jetzt Stelleninserate zu schalten?

Generell belegen Studien, dass eine Stellenanzeige zu Wochenbeginn die größten Erfolgschancen hat. Sie fragen sich warum? Umfragen zufolge suchen Fachkräfte besonders am Wochenanfang nach Jobmöglichkeiten. Dabei lässt sich auch beobachten, dass zur frühen Stunde viele Menschen über ihr Smartphone Jobplattformen besuchen. Tagsüber steigt dann der Großteil über den Desktop ein. Gegen Ende der Woche ist das Schalten einer Stellenanzeige eher ungünstig. Denn die Seitenzugriffe sinken.

In der Winterpause und zum Jahresbeginn sind Stelleninserate ebenfalls besonders vielversprechend. Denn viele Arbeitnehmer/innen nutzen besonders diese Zeit, um sich neu zu orientieren und beruflich durchzustarten. Aktuell geschieht genau das gerade JETZT. Viele top Mitarbeiter/innen sitzen zuhause und nutzen die Zeit, um sich neu zu orientieren. Genau jetzt müssen Unternehmen aktiv werden und sich auf die Zukunft vorbereiten.

 

 

Wann ist ein Stelleninserat erfolgreich?

Ob eine Stellenanzeige erfolgreich ist oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab. Dazu gehört die zielgruppengenaue Medienauswahl und eine textlich und grafisch gut aufbereitetes Stelleninserat. Besonders auf die Wahl des Stellentitels muss geachtet werden. Zudem bestimmt auch der Zeitpunkt, wann ein Stelleninserat geschalten wird, wie hoch die Rückmeldung ist. Daher gilt es herauszufinden, wann die gewünschte Zielgruppe nach neuen Möglichkeiten sucht.

Aktuell befinden sich viele Menschen in Kurzarbeit oder wurden aus wirtschaftlichen Gründen entlassen. Diese Mitarbeiter/innen suchen aktiv nach neuen Herausforderungen. Denn diese Personen wurden nicht entlassen, weil sie ihren Job nicht gut gemacht haben. Nein, sie mussten gehen, weil das Unternehmen es sich derzeit nicht leisten kann, sie zu halten. Daher sind Stelleninserate besonders jetzt viel erfolgreicher als gewöhnlich. Und sie haben jetzt die Chance, qualifiziertes Personal zu finden, zu dem sie sonst keinen Zugang hätten, da Mitarbeiter/innen wie diese am Arbeitsmarkt hart umkämpft sind.

Jetzt Gespräche führen und später einstellen

Der Arbeitsmarkt steht nicht still. Im Gegenteil. Bei der durch die Krise schnell ansteigenden Zahl an Arbeitslosen befindet sich der Arbeitsmarkt im Wandel. Sehr gute Beschäftigte werden nicht mehr in ihre alten Jobs zurückkehren. Nicht weil diese vom Unternehmen aufgrund ihrer Leistung, nicht mehr gewollt sind. Viele Arbeitnehmer/innen nutzen die Zeit zuhause für eine Neuorientierung. Diese überlegen sich, ob sie nicht etwas anderes machen wollen und spielen auch oft mit dem Gedanken, die Branche komplett zu wechseln.

Jetzt müssen sich Unternehmen am Arbeitsmarkt mithilfe des Employer Branding positionieren. Verschlafen Sie nicht diese Möglichkeit. Unternehmen müssen jetzt mit potenziellen Bewerber/innen in Kontakt treten und Gespräche führen. Nutzen Sie die technischen Möglichkeiten und stellen Sie bereits jetzt Kontakte zu geeigneten Arbeitskräften her.

Die aktuelle Situation muss genutzt werden, um Gespräche zu führen und Personal ‚vorzureservieren‘. Denn wenn es wieder losgeht, wird jede Arbeitskraft gebraucht.

Mitarbeiter finden

Besonders die Gastronomie muss jetzt Stelleninserate schalten

Ist die Krise überstanden, geht’s für die Gastronomie erst richtig los. Alle stehen in den Startlöchern, um endlich wieder in das soziale Leben zu starten. Dazu gehören auch Restaurantbesuche oder Kaffee und Spritzer trinken auf der Sonnenterasse. Draußen wird es zunehmend wärmer und uns Menschen zieht es ins Freie. Das können wir aktuell leider nur eingeschränkt ausleben.

Umso größer wird der Ansturm sein, wenn wir wieder in das normale Leben zurückkehren. Denn besonders der Zusammenhalt und die Verbundenheit mit der eigenen Region haben in dieser Zeit merklich zugenommen. Und dieses Zusammenhalten werden auch die heimischen Gastronomiebetriebe spüren, wenn für sie die Saison startet. Dann wird allerdings auch genügend Personal gebraucht. Speziell am Anfang muss sich die Gastronomie auf einen großen Ansturm einstellen.

Um darauf gut vorbereitet zu sein, werden Mitarbeiter/innen benötigt. Denn niemand will auf seine Bestellung ewig warten und auch heillos überforderte Kellner/innen sieht kein Gast gerne. Dennoch scheinen die meisten Gastronomiebetriebe den Blick in die Zukunft völlig zu vergessen.

Wir empfehlen: Bereiten Sie sich jetzt vor! Nutzen Sie die Zeit, die sie aktuell haben, um Stelleninserate zu schalten und Gespräche mit potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten zu führen und für den Saisonstart zu gewinnen. Denn es wird nach der Krise nicht leichter werden, die besten Mitarbeiter/innen für sich zu gewinnen. Vor allem das top Personal wird dann am Arbeitsmarkt hart umkämpft und schwer zu finden sein.

Jetzt Stelleninserate schalten – Die Vorteile

Keiner weiß so recht, wie es weiter gehen soll. Aber es wird weiter gehen. Auch viele Mitarbeiter/innen sind aktuell beim AMS gemeldet und wissen nicht, was ihre berufliche Zukunft bringen wird. Was jedoch diese Personen am Arbeitsmarkt auszeichnet: Sie sind nicht wegen ihrer Leistung oder ihrer Qualifikation arbeitslos, sondern weil es die wirtschaftliche Situation für viele Unternehmen nicht zulässt, diese Mitarbeiter/innen zu halten. Besonders bei der Mitarbeitersuche bietet die aktuelle Situation einige Vorteile:

  • Man kann sich als Arbeitgeber neu am Markt positionieren – Employer Branding!
  • Besonders qualifizierte Mitarbeiter/innen sind jetzt zuhause und schauen sich nach neuen Möglichkeiten um
  • Mehr Menschen bewerben sich jetzt für attraktive Stellen
  • Mit Einstellungszusagen können jetzt schon die besten Bewerber/innen gesichert werden
  • Stelleninserate sind jetzt meist günstiger als und haben durch höhere Zugriffszahlen eine größere Reichweite

Jetzt Stelleninserate schalten – unser Fazit

Obwohl keiner weiß, wann und wie es weiter geht, ist es wichtig, den Blick nach vorne zu richten. Als Unternehmen muss man jetzt an die Zukunft zu denken. Denn es wird weiter gehen. Besonders die Gastronomie muss sich auf einen großen Ansturm vorbereiten. Dafür wird genügend und vor allem das beste Personal gebraucht. Nutzen Sie die Chance, die sich gerade jetzt am Arbeitsmarkt bietet. Machen Sie auf sich aufmerksam und schauen Sie sich nach den besten Talenten um. Besonders jetzt sind diese für neue Herausforderungen offen. Wir unterstützen Sie dabei gerne.

Stellenanzeige schalten

 

Übergangsjobs in Österreich – als Erntehelfer Wichtiges leisten

Der Arbeitsmarkt in Österreich befindet sich derzeit in einem großen Wandel. Die aktuelle Krise hat die Wirtschaft völlig unter Kontrolle. In vielen Branchen müssen Unternehmen Mitarbeiter/innen entlassen oder in die Kurzarbeit schicken. Andere Betriebe suchen jedoch verzweifelt nach Händen, die mit anpacken. Eine gute Chance für viele, die derzeit nicht arbeiten können, ist es, einen Übergangsjob anzunehmen, um einen wichtigen Beitrag zu leisten. Welche Übergangsjobs es in Österreich derzeit gibt und wo händeringend Hilfe benötigt wird, erfährt ihr hier.

Du erfährst mehr über folgende Themen:

 

Übergangsjobs in Österreich – diese Branchen brauchen Unterstützung

Derzeit fallen viele Jobs weg und Menschen sitzen ohne Beschäftigung zuhause. Doch genau in dieser Zeit können die Betroffenen einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten und in Branchen mithelfen, die aktuell jede Hilfe benötigen. Viele Betriebe suchen derzeit dringend nach Unterstützung. Um helfen zu können und dich nicht selbst zu gefährden, ist es wichtig, dass du völlig gesund bist und nicht zur Risikogruppe gehörst. Wenn du diese Voraussetzungen erfüllst, kannst du in diesen Bereichen aushelfen.

Kassierer/in im Supermarkt

Die Supermärkte werden gestürmt und die Mitarbeiter/innen geben alles, um Regale gefüllt zu halten. Das ist nicht so leicht. Denn durch viele unnötige Hamsterkäufe, steht man als Kundin oder Kunde oft vor leeren Regalen. Denn das Personal kommt mit dem Befüllen nicht hinterher. Daher wird hier dringend nach Aushilfen gesucht. Eine gute Möglichkeit, die Zeit sinnvoll zu nutzen und etwas zum Allgemeinwohl beizutragen.

Pflegekraft

Auch in den Krankenhäusern spitzt sich die Situation weiter zu. Daher werden auch hier Helfer/innen gesucht. Zivildiener/innen sind ebenfalls aufgefordert, sich freiwillig für einen zweiten Zivildienst zu melden. Wenn du eine dementsprechende Ausbildung hast, kannst du an dieser Stelle wirklich Großes leisten.

Erntehelfer/in

Die Einreisebeschränkungen wegen des Coronavirus, stellt auch die heimische Landwirtschaft vor eine Herausforderung. Denn ausländische Erntehelfer/innen fallen fast komplett weg. Doch viele Lebensmittel stehen kurz vor der Ernte. Zum Beispiel Spargel, Salat oder Radieschen. Somit werden hier dringend Helfer/innen benötigt. Dazu aber später mehr.

Die aktuelle Situation in der Landwirtschaft – Übergangsjobs als Erntehelfer/in

In der Tat, viele in der Landwirtschaft haben gerade jetzt große Probleme. Es fehlen einfach die Arbeitskräfte. Normalerweise würden jetzt viele Saisonarbeiter/innen anreisen, um bei diversen Tätigkeiten zu helfen. Doch die Einreise wurde wegen dem Coronavirus erschwert. Österreichweit fehlen laut dem Branchenverband für Obst und Gemüse ungefähr 2.500 Arbeitskräfte. Jedoch kann diese Zahl bis Ende April auf bis zu 5.000 ansteigen. Das sorgt für massive Probleme bei der Ernte und der Vorbereitung der Felder. Deshalb wird jetzt jede helfende Hand benötigt. Neben dem Spargel sind auch Salat sowie Radieschen bald reif für die Ernte, die ab Mitte April beginnt.

Erntehelfer/innen werden benötigt

Seit die Plattform des Landwirtschaftsministeriums online ist, haben sich bereits mehr als 7.000 Österreicher/innen registriert, um zu helfen. Hilf auch du dabei, die Lebensmittelversorgung in Österreich zu sichern. Nur so kann der Arbeitskräftemangel in diesem Bereich ausgeglichen werden. Ebenso werden auch Personen mit LKW oder Stapler-Führerschein gesucht, um den Logistikbereich zu unterstützen.

Die bisher gemeldeten Freiwilligen werden nun an die Betriebe, die Bedarf gemeldet haben, vermittelt. Dafür gibt es auch eine Bezahlung nach dem Kollektivvertrag der jeweiligen Branche. So beträgt der Mindestbruttolohn bei der Landarbeit 1.500 € Brutto bei einer Vollzeitbeschäftigung.

Obwohl sich bereits so viele Helfer gemeldet haben, wird Unterstützung immer noch benötigt. Werde Teil der Erntehelfer/innen und unterstütze dabei, die Lebensmittel auf den österreichischen Feldern nicht verrotten zu lassen.

 

 

Übergangsjob im Fleischsektor – hier fehlen ebenfalls Arbeitskräfte

In diesem Bereich fehlen ebenso um die 500 Arbeitskräfte. Diese Schlüsselkräfte der Lebensmittelproduktion kommen oft aus Slowenien, den Balkanstaaten, Rumänien, Tschechien, Ungarn oder der Slowakei. Daher ist auch dieser Bereich von den aktuellen Beschränkungen betroffen. Aus diesem Grund versucht man derzeit eine Lösung zu finden, um den Pendlerverkehr wieder zu erleichtern. Benötigt werden hier vor allem Fleischer/innen. Doch Menschen, die in diesem Beruf ausgebildet sind, sind in Österreich generell Mangelware.

Mit Übergangsjobs gemeinsam die Lebensmittelversorgung aufrecht halten

In dieser Zeit müssen wir enger zusammenrücken und uns gegenseitig unterstützen. Jede/r, der das Interesse hat, bei der Ernte oder in Lebensmittel verarbeitenden Betrieben zu helfen, kann sich bei der Plattform „Wir suchen Dich“ dazu melden.

Dieses Portal dient dazu, Arbeitswillige und Betriebe zusammenzubringen. Vor allem sollen sich hier alle angesprochen fühlen, die momentan keine Arbeit haben. Für Studierende der Universität für Bodenkultur oder Schüler/innen an landwirtschaftlichen Schulen kann man sich den Arbeitseinsatz als Pflichtpraktikum anrechnen lassen. So wirst auch du zum Alltagsheld oder Alltagsheldin!

Das Team Österreich

Der Radiosender Ö3 hat 2007, in Kooperation mit dem Roten Kreuz, das Team Österreich ins Leben gerufen. Über das Team Österreich kann Hilfsbereitschaft genau dort eingesetzt werden, wo sie benötigt wird. Aktuell unterstützt das Team Österreich zum Beispiel bei der Coronavirus-Infohotline. Ebenso wird auch älteren Menschen oder jenen in Heimquarantäne geholfen.

Bislang haben sich seit der Gründung mehr als 50.000 Menschen in ganz Österreich zum Team Österreich angemeldet. Im Falle des Falles bekommen die Mitglieder im betroffenen Bezirk per SMS eine Verständigung. Jeder der Zeit hat, kann dann mit JA antworten und die Einsatzkräfte unterstützen. 

Übergangsjobs für Studierende, um in der Corona Krise auszuhelfen

Viele Studierende möchten ihre Zeit neben dem Distance-Learning sinnvoll nutzen. Warum dann nicht Betrieben in der aktuellen Situation aushelfen und mitanbacken, wo Hilfe gebraucht wird? Welche Möglichkeiten es gibt und wo kann man sich engagieren kann? Wir geben dir hier einen Überblick:

Hilfe im Gesundheits- und Sozialbereich

Besonders Studierende mit einem medizinischen Fachwissen benötigt man derzeit in unterschiedlichen Bereichen. Aktuelle Ausschreibungen finden Medizinstudierende auf der Seite medis vs. Covd-19.

Freiwilliger außerordentlicher Zivildienst

Wenn du deinen Zivildienst bereits abgelegt hast, kannst du dich dennoch freiwillig für einen außerordentlichen Zivildienst melden. Dieser wäre für den Zeitraum April 2020 bis Juni 2020 angesetzt. Du fragst dich, wie du dich melden kanns? Ganz einfach. Du schickst eine E-Mail an: zivildienst@bmlrt.gv.at. In dieser E-Mail dürfen dann nicht fehlen:

  • Vor- und Nachname
  • Geburtstag
  • Sozialversicherungsnummer
  • Adresse
  • E-Mailadresse und/oder Telefonnummer damit man dich auch erreichen kann
  • Zeitraum, in dem du den Zivildienst leisten könntest
  • Wenn du bereits ehrenamtlich im Gesundheitsbereich oder einem ähnlichen Bereich tätig bist, gib das in der E-Mail auch an. Nicht vergessen anzugeben, wo genau du mithelfen willst.

 

 

Als Pharmaziestudent/in bei Apotheken aushelfen

Der Akademische Fachverein österreichischer Pharmazeut/innen, die Studienvertretung Graz, Innsbruck und Wien, die Pharmazeutischen Gehaltskassen für Österreich und die österreichische Apothekenkammer haben das Projekt “Pharmaziestudierende helfen österreichweit in Apotheken“ ins Leben gerufen. Wenn du mithelfen möchtest, kann du dich über die Gehaltskasse für Österreich melden. Dazu kannst du einfach eine E-Mail an die stellenvermittlung@gk.or.at schreiben. Für deine Zuteilung benötigt man wieder deine persönlichen Daten. Ebenso solltest du das gewünschte Einsatzgebiet, das zeitliche Ausmaß, den Bereich, in dem du tätig sein willst und die Art der Tätigkeit angeben.

Fazit – viele Möglichkeiten für Übergangsjobs in Österreich

In der aktuellen Krise wird jede helfende Hand dankbar angenommen. Besonders die österreichische Landwirtschaft benötigt tatkräftige Unterstützung. Obwohl sich bereits viele Menschen gemeldet haben, braucht es noch mehr Freiwillige, um diese Zeit zu überstehen. Viele leisten gerade jetzt besonderes und gehen an ihre eigenen körperlichen Grenzen. Dafür gebührt euch der Dank aller. Danke, dass IHR für uns euer Bestes gebt und das System aufrecht haltet.

Gerade auf Jobsuche?

 

 

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Coronavirus – die Auswirkungen für Arbeitnehmer/innen

Tipps für Home-Office

 

Coronavirus und die Auswirkungen für Arbeitnehmer/innen

Das Coronavirus hat die Schlagzeilen und unseren Alltag voll im Griff. Viele Firmen wissen nicht, wie es weiter geht. Geschäfte und Gastronomiebetriebe bleiben geschlossen. Viele Arbeitnehmer/innen wissen nicht, was die aktuellen Entwicklungen für sie bedeuten. Es ist von Maßnahmen, wie Kurzarbeit oder Sonderurlaub für die Kinderbetreuung, die Rede. Aber was genau bedeutet das für Arbeitnehmer/innen und wie kann man diese Maßnahmen in Anspruch nehmen? Fragen wie diese, klären wir hier.

Coronavirus – Die Auswirkungen auf den eigenen Job

Das Coronavirus hat auch die Arbeitswelt in seiner Gewalt. Es kommt zu Eingriffen in das öffentliche Leben sowie in den Arbeitsalltag. Im Extremfall können auch ganze Betriebe unter Quarantäne gestellt oder geschlossen werden. Ist das der Fall, zählt das nicht als Krankenstand, sondern als Dienstverhinderung. Somit muss das Unternehmen dir dein Gehalt normal weiterzahlen und erhält dieses dann vom Staat retour. Das gilt auch für freie Dienstnehmer/innen sowie teilweise auch für Selbständige. Bist du mit dem Coronavirus infiziert, hast den Verdacht der Infektion oder dein Wohnort befindet sich in einem Quarantänegebiet, solltest du sofort Kontakt zu deinem Arbeitgeber aufnehmen. Dann kannst du alles weitere direkt abklären. Welche Möglichkeiten es gibt, erklären wir dir hier:

Home-Office

Für viele Büroanstellte ist das Home-Office eine gute Alternative. Jedoch gilt: Du hast weder das Recht auf Home-Office noch kann dir dieses verordnet werden. Denn das Arbeiten von zu Hause aus muss zwischen Arbeitnehmer/in und Vorgesetzten abgestimmt werden. In Österreich haben derzeit viele Unternehmen zumindest teilweise auf Home-Office umgestellt. Mehr Informationen zum Home-Office im Allgemeinen und mit welchen Tricks es besser funktioniert, findest du im Home-Office Beitrag.

Corona-Kurzarbeit

Die Kurzarbeit kann vom Dienstgeber angeordnet werden. Sollte das bei dir der Fall sein, musst du dich daran halten. Dabei hast du aber Anspruch auf ein ungekürztes Entgelt. Die neue Corona-Kurzarbeit ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Abwicklung der Fälle. Damit kann die Normalarbeitszeit über die gesamte Laufzeit hinweg auf bis zu 10 % reduziert werden. Vor der Kurzarbeit sind Alturlaube und Zeitguthaben zu verbrauchen. Beschäftigten und Arbeitgebern entstehen keine Nachteile. Details dazu findest du auf der Seite der WKO.

Mit dieser Maßnahme können die Stunden teilweise auch auf null reduziert werden. So sollen Arbeitsplätze gesichert und Kündigungen wie auch einvernehmliche Lösungen vermieden werden.

Betreuung der Kinder aufgrund der Kindergarten- und Schulschließung

Vorerst sind bis zum 3.April 2020 die Kindergärten und Schulen in Österreich geschlossen. Viele berufstätige Eltern stehen nun vor der Frage: Was tun mit den Kindern? Arbeitnehmer/innen mit Kindern unter 14 Jahren können um Sonderurlaub für die Betreuung ansuchen. Dabei hat der/ die Beschäftigte die Möglichkeit, bis zu drei Wochen Sonderurlaub in Anspruch zu nehmen. Ob dieser gewährt wird hängt vom Dienstgeber ab, denn es besteht kein Rechtsanspruch.

Quarantäne oder Erkrankung

Wenn du als Arbeitnehmer/in an dem Coronavirus erkrankt bist, gilt die Entgeltfortzahlung wie im Krankenstand. Anders ist es bei der Quarantäne. Bist du wegen eigener Betroffenheit oder als Vorsichtsmaßnahme in Quarantäne, wird dir dein Gehalt ebenfalls weitergezahlt. Hier hat der Arbeitgeber jedoch die Möglichkeit, das Geld als Erstattungsanspruch gegenüber dem Bund geltend zu machen. Wenn du dich als Elternteil um ein erkranktes Kind kümmern musst, so hat der Arbeitgeber eine Entgeltfortzahlung zu leisten.

Aus Angst vor dem Coronavirus zu Hause bleiben

Einfach so nicht mehr zur Arbeit zu gehen, weil du Angst vor dem Coronavirus hast, geht nicht. Das musst du im Vorfeld mit deinem Arbeitgeber abklären, anderenfalls setzt du deinen Job aufs Spiel. Bestünde eine objektiv nachvollziehbare Gefahr, dass du dich bei der Arbeit mit dem Virus ansteckst, wäre ein Fernbleiben gerechtfertigt. Achtung: Das gilt jedoch nicht für Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal oder Apotheken-Angestellte, da diese Berufsgruppen berufsmäßig mit Krankheit zu tun haben. Außerdem können sich gesunde Arbeitnehmer/innen nicht krankmelden.

Darf ich derzeit eine Dienstreise ablehnen?

Wird durch eine Dienstreise die Gesundheit des/der Beschäftigten überdurchschnittlich stark gefährdet, ist das Ablehnen einer Dienstreise möglich. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn es eine Reisewarnung des Außenministers für dieses Gebiet gibt. Eine Dienstreise zu anderen Orten kann man nur dann abgelehnen, wenn aufgrund der aktuellen Umstände zu befürchten ist, dass man sich am Reiseort einer hohen Ansteckungsgefahr aussetzt. Liegt jedoch zum Reiseort keine Reisewarnung vor, muss die Dienstreise auch während einer Epidemie angetreten werden. Im Einzelfall, bei chronischen Erkrankungen, entscheidet der/die betreuende Arzt/Ärztin über die medizinische Gefährdung.

Fazit

In erster Linie ist es wichtig, mit seinen Vorgesetzten ins Gespräch zu treten. Mit den Sonderlösungen wie der Corona-Kurzarbeit hat man Wege geschaffen, um Arbeitsplätze auch in dem Krise zu sichern. Den Unternehmen wird angeraten, das Personal nicht zu kündigen, sondern von Home-Office oder Kurzarbeit Gebrauch zu machen. Wie sich die derzeitige Situation aber auf deinen Job auswirkt, ist momentan schwer zu sagen. In jedem Fall raten wir zu ehrlichen und offenen Gesprächen, so lässt sich am ehesten eine passende Lösung für beide Seiten finden.